Workshops

Upcycling – Hannah Kloger

Hannah ist wieder mit ihrem Label „A-CHOO“ zu Gast. Sie lädt dich dazu ein Teil dieses Festivals zu werden und dem Thema Upcycling, Recycling, und Slow Fashion näher zu kommen. Lass dich dazu inspirieren, einfach mal die Schere in die Hand zu nehmen, die 08/15 Hose der Modeindustrie fallen zu lassen und sie mit einem eigens kreierten Patch und neuem Stolz wieder hochzuziehen, um mit ihr als gutes Beispiel in Zeiten des Massenkonsums voranzuschreiten.

https://www.instagram.com/a.choo_/

Foto: Luis Harmer

Synthesizer – Gammon

Der Modular Table ist kein Tisch im eigentlichen Sinn, sondern ein sozialer Resonanzraum für Begegnung, Klang und gemeinsames Experimentieren. Vier in die Tischplatte eingelassene Modular Synthesizer können gleichzeitig von mehreren Menschen bespielt werden.
Zwischen den Beteiligten entstehen fragile Beziehungen, geprägt von Interaktion und
Achtsamkeit – eine Form kollektiver Artikulation jenseits gesprochener Sprache.
Entscheidungen bleiben nicht isoliert, sondern überlagern sich und verändern fortlaufend die Bedingungen für alle. Die Komposition der Musik wird gemeinsam verhandelt. Der Modular Table erzeugt Situationen, in denen Zuhören nicht passiv bleibt, sondern selbst zu einem Eingriff wird. Der Tisch wird damit zu einem sozialen Instrument: ein Ort, an dem kollektives Denken hörbar wird, sich auflöst und immer wieder neu zusammensetzt.
https://www.gammon.at/

Lehm formen – Veronika Reich

Input: Unsere Erde – kunst sie noch retten?
Wenn man so irgendwie am Ende steht, quasi mit dem Rücken zur Wand, aller Hoffnung beraubt, die drohende Katastrophe im Blick, hinter sich ein langer Weg, stetig bergab, wenn also scheinbar gar nichts mehr geht, dann kunst nur eines machen: Alles neu. Ablauf: Kunst macht also die Welt neu. Aus Erde. Regionaler Erde. Alle sind eingeladen, den Lehm aus der Grube vor Ort anzurühren, zu kneten, zu präparieren und daraus eine neue, bessere Welt zu bauen. Seltsame Geschöpfe, irdene Gefäße, unbekannte Wesen, Geister, urtümliche Gebäude. Ziel: Es kann nur besser werden. Die Lehmobjekte werden in einem Grubenbrand gebrannt, fotografiert und mit einem kurzen Statement zur Kunst die Welt retten versehen.

Foto:Aya Schild

Licht – Geoffrey Wirth

Die Teilnehmenden erhalten die Chance, während des Abschlussabends den Fokus der Aufmerksamkeit mit ihren Lichtquellen zu lenken.
Ablauf: Jede Person bekommt eine Lichtquelle (z.B.: Taschenlampe) und zu einer bestimmten Uhrzeit werden die Licht abgedreht. Die Workshopteilnehmenden führen, beleuchten, projizieren in der Zeit durch das Festival-Areal.

Foto: Luis Harmer

Stimme – Johanna Denk

Der Stimmworkshop lädt dazu ein, die eigene Stimme im Zusammenspiel mit anderen zu erforschen.
In der Gruppe werden Atem, Klang, Rhythmus und Resonanz gemeinsam erprobt. Durch Hören, Reagieren und kollektives Experimentieren entsteht ein offener Raum für Ausdruck, Präsenz und gemeinsames Stimmhandeln. Johanna ist ausgebildete Logopädin.

Foto: Emilia Kaspar

Schmuckgestaltung – Kurt Rudolf

Eingeschmolzen und neu gedacht: Zinnguss mit Kurt. Das unedle Metall ist weich, ungiftig und leichtschmelzend. Ideal also zum Recyceln. Statt Zinnsoldaten entsteht eine Armee aus Barbapapas, Bilanzbuchhalter:innen, Bobos,…

Bringt alte Zinnteller und Zinnkrüge sowie Nagellack mit. Wir schmelzen die alten Objekte aus den Stuben ein, gießen sie in selbstgeschnitzte Formen aus Buchenholz und bemalen die Kleinobjekte. 

https://kurtrudolf.com/

Linolschnitt – Evelyn Wild

In diesem Workshop entsteht ein großformatiger Linolschnitt als gemeinsames Bild. Das Gesamtmotiv wird in einzelnen Teilen auf T-Shirts gedruckt, sodass jedes Shirt ein Unikat ist. Zusammengefügt ergeben die Drucke ein zusammenhängendes Gesamtbild – ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Zusammenarbeit und kollektive Kreativität.

Tanz – Hanna Schaar

Freiraum ist ein improvisationsbasierter Workshop, der dazu einlädt, sich durch Tanz und Bewegung von Selbstbewertung zu lösen. Gemeinsam und individuell erforschen wir neue Bewegungswege und schaffen einen Raum, in dem Neugier wichtiger ist als Perfektion und Können. Im Mittelpunkt steht das Erleben statt der Frage, wie Bewegung von außen wirkt. Für den Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich, lediglich Freude an Bewegung und die Offenheit, Neues auszuprobieren.

https://www.instagram.com/hannaschaar

Foto: Aled Ordu